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Ein Sonntag im September – Verschiebung statt Absage

Was kann man als Brautpaar tun, wenn die Hochzeit unmittelbar (innerhalb der nächsten vier Wochen) bevorsteht und ggf. sogar ein behördliches Verbot angeordnet wird? Bitte bewahrt noch Ruhe, wenn euer Termin länger als vier Wochen in der Zukunft liegt.

 

1) LOCATION KONTAKTIEREN

Zunächst kann ich euch nur raten und euch bitten zuallererst mit eurer Location in Kontakt zu treten. Fragt dort, welche Alternativen sie euch im Falle eines behördlichen Verbotes anbieten können? Oder wie die Regularien sind, wenn sie (die Location) sich entschließen keine Veranstaltungen mehr durchzuführen. Ich gehe davon aus, dass die Location – sofern ihr von alleine und ohne behördliche Anordnung absagt – sich vorbehält den ganzen oder einen großen Teil des vereinbarten Honorars zu behalten. Doch auch hierfür gäbe es ggf. eine Alternative. Weiter unten habe ich ein paar Ideen gesammelt.

 

2) LISTEN MACHEN

Wer steht alles auf eurer Gästeliste?

Welche Dienstleister habt ihr beauftragt?

 

2a) ALTERNATIVE: GÄSTELISTE VERKLEINERN

Wenn eine Verschiebung oder Absage für euch nicht zur Debatte steht, kommt ihr zu 99% nicht drum herum eure Gästeliste zu schmälern. Schon allein, weil die behördlichen Anordnungen auf bundesweit maximal 100 Personen (Tendenz weniger), in einigen Landkreisen bei 75 (Rheinland-Pfalz) oder gar 50 Personen (Mannheim) begrenzt sind. Wer darf kommen? Die allerallerwichtigsten bestehend aus der engen (& fitten) Familie, der enge Freundeskreis, die Trauzeugen. Wer sollte zu Hause bleiben? Auch wenn es sich blöd anhört und ziemlich doof anfühlt: bitte bitte bitte lasst eure Großeltern zu Hause bleiben. Ebenso Personen, die in diversen Risikogruppen angesiedelt sind (starke Raucher, Menschen mit Herz-/Lungenproblemen, Krebspatienten, Immunschwache usw.). Und dann? Vielleicht einfach zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr eine größere Wedding Party veranstalten – vielleicht eine größere Grillfeier für diejenigen, die zum aktuellen Zeitpunkt aufgrund der Gesundheit nicht kommen können/konnten.

 

2b) DIENSTLEISTER KONTAKTIEREN

Ihr seid fest entschlossen, aber sind es eure Dienstleister auch? Ich für meinen Teil habe meinen Paaren zugesagt, zu kommen sofern es in meiner Macht steht (meine Saison geht allerdings auch erst im Juni erst richtig los). Aber ich kann nicht von mir auf alle anderen schließen. Gibt es Dienstleister, die alleine arbeiten und ggf. keinen Ersatz haben, wenn sie ausfallen? Oder euch absagen, weil sie Angst haben? Lest nochmals die Verträge und überlegt euch für alles einen Plan B.

 

3) VERSCHIEBUNG

Sollte aus behördlicher Sicht oder wegen der Absage eurer Location oder einer Absage eurerseits eine Verschiebung unabwendbar sein, lasst euch bitte im Vorfeld folgende Alternativen durch den Kopf gehen (eventuell habt ihr selbst noch weitere Ideen). Ich gebe euch nochmals den ausdrücklichen Rat auch ohne Aufforderung eure Location eigenständig zu kontaktieren.

Folgende Alternativen fallen mir ein:

» Die Gästeliste* verkleinern (siehe oben) und ggf. im Spätsommer eine Gartenparty für diejenigen veranstalten, die aktuell nicht kommen können

» ein Elopement zu zweit nur mit Fotograf (so könnt ihr diese Erinnerungen mit euren Lieben im Anschluss teilne)

» Auf einen Sonntag oder Wochentag ausweichen (z.B. im August, September oder Oktober)

» umswitchen auf eine tolle Winterhochzeit*

» auf Frühjahr 2021 verschieben

Bei den o.g. Alternativen Sonntag/Wochentag/Winterhochzeit besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass ihr alle eure Wunschdienstleister halten könnt und ggf. sind alle so kulant eure Verträge aufgrund der aktuellen Situation kostenfrei oder mit geringem Aufpreis anzupassen.

 

Info für „meine“ Brautpaare

In meinem Falle wird es so sein, dass alle meine Paare, deren Hochzeit verschoen werden muss (Voraussetzung hier ist, dass der Termin mit mir abgestimmt wird), keinerlei Aufpreis zu erwarten haben. Darüber hinaus bekommen alle Paare, die davon betroffen sind und auf den Winter ausweichen müssen, ein kostenfreies After Wedding Shooting im nächsten Sommer.

 

Last but not least

Abschließend kann ich sagen, dass es mir wirklich leid tut, dass für einige Paare der schönste Tag im Leben nicht so wie geplant stattfinden kann. Trotzdem hoffe ich darauf, dass wir uns alle besinnen und jeder Arbeitnehmer in Deutschland seinen Job behalten kann und unser aller Existenzen geschützt werden. LIEBE BESIEGT ALLES! In diesem Sinne und bis dahin: Bleibt gesund, bleibt daheim um die Schwachen zu schützen & wascht eure Hände.

 

Weitere Interessante Beiträge von lieben Kollegen aus der Hochzeitsbranche:

Hochzeiten in Zeiten des Coronavirus von der Trautante

Aktuelle Einschätzung der beiden Weddingplaner Svenja Fischer & Svenja Schirk

 

Aktuelle Infos aus BaWü: http://bit.ly/bawu-corona

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